Drive Max7219/Max7221 with common anode displays
As you maybe already know, the max7219 and max7221 chips are serially interfaced (SPI) 8-bit LED drivers. These chips work perfect on 7 segment displays if they have common cathode pins, because they are designed for those display. If you have common cathode 7 segment display you get in touch with the benefit of these led drivers, because they handle the multiplexing in an easy way. They have built-in bcd decoder for easily displaying information and if you don't want to use the decoder you can byte-wise set every digit of your display. For example, if you want to display the number "0" without bcd decoding, you create the bit mask as follows:
The bit mask for number "0" is: 0x0111111
To display this number you have to address (e.g.) digit1 and send your "number byte" afterwards. That works perfectly.
DIY Standlampe – Nussbaumholz (one legged)
Auf meinen Streifzügen durch das Internet komme ich immer wieder auf Seiten, die diverse selbst gebaute Lampen zeigen. Da ich in letzter Zeit immer mal wieder die Idee hatte eine Lampe zu bauen und gerade Weihnachten vor der Tür stand kam ich (angeregt durch meine Freundin) auf folgende Seite:
http://www.ikeahackers.net/2010/12/one-legged-lamp-stand.html
Hier wird ein Ikea Tischbein (Modell: Lack) als Lampenfuß verwendet. Die Leitung ist hübsch durch ein Stoffkabel aufgewertet und der Ein- und Ausschalter ist über eine Zugleitung realisiert. Ich fand die Idee wirklich kreativ und wollte diese nachbauen und zwar mit einem schönen Stück Holz.
Hölzer gibt es wie Sand am Meer und je tiefer man sich durch die örtlichen Läden und Webshops stöbert, desto mehr verliert man den Überblick was man denn für Holz nehmen könnte. Schlussendlich fiel meine Wahl auf Nussbaumholz. Das hat eine dunkle und hochwertige Farbe, eine schöne Maserung, ist griffig und hat ein entsprechendes Gewicht, so dass es auch gut als Stehlampe fungieren kann.
Die Einkaufsliste
Hier eine Liste, was man alles für die Lampe benötigt
- Nussbaumholz (60x60x300mm).
- Forstnerbohrer ( 40mm ) für die Glühbirnenfassung.
- Bohrer ( 15mm ) für ein Bohrloch quer durch die Achse (also mindestens 350mm lang)
- Stoffkabel ( 2-3 Meter ).
- Lampenfassung E27 aus Plastik mit Zugleitung.
- Leuchtmittel je nach belieben
- Magnete für den Fuß
- Stromstecker
- Perlen für die Zugleitung
Leider musste ich feststellen, das viele Einzelteile, wie z.B. das Stoffkabel in grün, oder die Lampenfassungen nicht so weit verbreitet sind, so dass ich diese und auch das Nussbaumholz online bestellen musste. Die Versandkosten trieben den Lampenpreis leider etwas in die Höhe. Wer aber auf exotische Stoffkabelfarben verzichten kann wird auch meistens im Baumarkt um die Ecke fündig und kann günstig braune, oder schwarze Stoffkabel erwerben.
Vorbereitung:
Das Holz war mit 30cm etwas zu groß, darum habe ich es um ca. 10cm gekürzt. Alle Seiten wurden danach mit 100er Schleifpapier und einem Exzenterschleifer soweit abgeschliffen bis man die Struktur des Holzes gut zu erkennen war.
Der Aufbau:
Die Lampenfassung mit Zugleitung hat an der dicksten Stelle einen Durchmesser von 38mm und ist an der längsten Stelle 70mm lang. So kommt auch der 40mm Forstner Bohrer ins Spiel, mit dem ich mittig von oben ein 70mm tiefes Loch längs in das Holz bohren musste.
Von der Unterseite bohrte ich ein 30mm tiefes Loch (auch wieder mit dem 40mm Forstnerbohrer) in die entgegengesetzte Richtung. Das 70mm Loch diente als Halterung für die Fassung und das Loch auf der gegenüberliegenden Seite als Zugentlastung für das Stoffkabel. Um das Stoffkabel von der Unterseite zur später eingebauten Fassung zu führen mussten die beiden Bohrlöcher noch mit einem 15mm breiten Bohrloch senkrecht miteinander verbunden werden.
Für die Zugleine der Fassung habe ich quer zu der 70mm Bohrung mittig ein Loch gebohrt, so dass die Zugleine vorne heraus schaut und man sie von außen betätigen kann. Für das Stoffkabel habe ich ein Loch, gegenüber der Zugleitung am unteren Ende der Lampe gebohrt, so dass ich das Stoffkabel von außen in den Schaft und dann durch die Verbindungsbohrung zur Fassung führen konnte. Das 30mm tiefe und 40mm breite Loch im Fuß habe ich dazu genutzt um einen Knoten auf das Stoffkabel zu machen, damit es nicht aus versehen aus der Lampe herausgezogen werden kann, falls man mal daran hängen bleibt.
An das Ende des Stoffkabels muss natürlich noch ein Stecker dran.
Damit alles hübsch aussieht ist es selbstverständlich, dass die Zugleitung durch kleine Perlen verschönert wird, so dass man sie auch gut ziehen kann.
Nacharbeiten:
In den Fuss habe ich noch 4 Neodym Magnete eingelassen, die es ermöglichen die Lampe auf ein Tablett, oder einem Unterbau festzumachen. Nach dem alles zusammen gebaut war habe ich das Holz noch mit einem Holzöl behandelt.
Alles in allem ist es ein einfaches Konzept und die Lampe kann sich mit dem richtigen Leuchtmittel wirklich sehen lassen. Ich fand die Fassung mit Zugleitung sehr praktisch und mit einem Wareneinsatz von ~30-50€ vergleichsweise günstig für eine selbst gebaute Lampe.
Die komplette Arbeitszeit betrug für den Prototypen knappe 2 Stunden.
- DIY Standlampe aus Nussbaumholz
- DIY Standlampe aus Nussbaumholz
- DIY Standlampe aus Nussbaumholz
- DIY Standlampe aus Nussbaumholz
- Nussbaumholz Lampe mit Leuchtmittel
- Nussbaumholz Lampe mit Leuchtmittel
- Unterseite der Lampe mit Sicht auf die Magnete und die Zugentlastung
- Fertige Lampe nach der Behandlung mit Öl
- Fertige Lampe vor der Behandlung mit Öl
- Grünes Stoffkabel
- 5mm Loch für die Zugleitung der e27 Fassung
- 7 cm tiefes Loch in Nussbaumholz
- Führung für das 70mm Loch mit dem Forstner Bohrer
- Nussbaumholz vor und nach dem Abschleifen
IRDioder – Ikea Dioder Hack mit Atmel und Infrarotempfaenger

Ich bin letztens über eine nette Seite gestolpert (www.ikeahackers.net) auf der Leute ihre Ikea Hacks präsentieren und habe dort durch Zufall auch den Ikea Dioder entdeckt.
Der Ikea Dioder ist, wie der Name schon sagt ein LED Bauteil, das gerne als Raumbeleuchtung, bzw. Hintergrundbeleuchtung verwendet wird. Hierfür sind 4 LED Streifen im Paket enthalten die per Kabel an einen Verteiler angeschlossen werden. Dieser ist für den Strom zuständig. An diesen Verteiler ist auch die Steuereinheit zum bedienen angeschlossen.
Ich habe den Dioder selbst schon einige male bei Ikea gesehen, konnte mich aber nie durchringen einen zu kaufen. Der Stückpreis von 30€ ist auf Grund der Bauteile sicher durchaus berechtigt aber mich störte die Art, wie man den Dioder bedient. Jedes mal, wenn man die Farbe wechseln will muss man aufstehen und die Farbe von Hand einstellen und kann es sich danach wieder bequem machen. Das stört mich doch ziemlich. Es gibt aber auch durchaus Module die eine kleine Fernbedienung mit sich bringen, aber auch hier muss ich sagen, dass ich keine Lust darauf habe 5 Fernbedienungen auf dem Tisch liegen zu haben mit denen man seinen heimischen Elektrozoo fernsteuert. Darum habe ich mir schon vor Jahren eine Universalfernbedienung gekauft und alle Endgeräte auf eine Fernbedienung reduziert. Noch dazu kommt, dass man den Dioder nicht dimmen kann, was leider ein weiterer Minus Punkt ist.
Nach dem ich aber die eingangs erwähnte Seite besucht hatte und gesehen habe wie der Dioder intern aufgebaut ist kam mir die Idee einfach einen eigenen Microcontroller auf die Platine zu löten und ein zusätzliches Modul zu bauen, das es mir ermöglicht Signale von meiner Universalfernbedienung zu lesen und diese in entsprechende Signale umzuwandeln. Damit kann man die LED Leisten einfach und praktisch vom Sofa aus steuern. Da ich in der Vergangenheit schon Erfahrung mit RGB LEDs gesammelt hatte (siehe: Prolight RGB Led 3 Watt – Software PWM ) konnte ich den Code relativ simpel adaptieren und zusätzlich noch den Code für den IR Empfänger hinzufügen.
Folgende Dinge sind notwendig um den Umbau zu bewerkstelligen
- IKEA Dioder
- Lötkolben mit sehr dünner spitze
- Microcontroller von Atmel (Attiny44, da dieser von den Anschlusspins auch gut passt)
- Atmel Flasher (zum Flashen des Programms auf den Controller)
- Eine Ruhige Hand zum löten
- Seitenschneider (klein und spitz, z.B. von Knipex)
- Infrarot Modul
Hier ist ein Bild wie die Platine nach dem auseinander bauen der Steuereinheit aussieht.
Hier ging es nun darum den vorhandenen Microcontroller zu ersetzen. Da ich keinen Programmer für den bereits vorhandenen PIC Controller besitze musste dieser also weichen. Das entfernen ging relativ einfach, in dem ich die Beine des Microcontrollers oben am schwarzen Gehäuse ab geknipst habe (ein Bein nach dem anderen). Dann konnte man das, was vom Microcontroller übrig geblieben ist relativ einfach mit einer Pinzette entfernen. Im nächsten Schritt habe ich dann die Reste der übrig gebliebenen Beinchen einfach mit dem Lötkolben entfernt. Dann sah das ganze so aus und war bereit einen neuen Microcontroller zu bekommen.
Wie gesagt, der Attiny24/44/84 ist Pin kompatibel zum Pic und passt genau auf die freien Lötstellen. Somit spart man sich eine extra Platine und noch mehr Geraffel wie z.B. ein neues Gehäuse usw... Ich habe mich für den Atmel44 entschieden. Er hat 2 Timer mit PWM, läuft auf 8Mhz mit dem internen Taktgeber und hat 4kb Speicher. 4kb ist nicht die Welt, da aber mein fertig kompiliertes hex um die 3,5kb hat war das ausreichend. Im gleichen Zug habe ich noch diverse Bauteile entfernt, die ich nicht mehr benötige, wie z.B. den kleinen Poti, der vorher für die Farbänderung zuständig war, in dem er die Spannung an einem Anschlusspin des Pic Microcontrollers verändert hat. Mit aufgelötetem Attiny44 sieht das ganze dann so aus:
Hier noch der Infrarot Sensor, den ich mit einer handelsüblichen IR Diode (TSOP1736) gebaut habe
Nach dem alle Bauteile verdrahtet waren konnte ich mich an das Programm machen. Hierfür habe ich im Vorfeld das Ikea Dioder Board mit einem Atmega8 verbunden, weil der Mega8 glücklicherweise über UART verfügt. Somit konnte ich auslesen ob die Elektronik funktioniert. Als UART lief habe ich die IRMP Bibliothek von Mikrokontroller.net heruntergeladen, die auch in der neusten Version mit dem Attiny84 (und somit auch Attiny44) funktioniert. Infrarot war dank der hervorragenden Bibliothek kein Problem und das bereits erwähnte PWM für die RGB Steuerung anzuflanschen ebenfalls nicht. Lediglich beim portieren vom Atmega8 auf den kleinen Attiny44 gab es etwas Probleme, da sich z.B. die Anzahl der Timer unterscheidet.
Wie erwähnt habe ich einen der Taster entfernt. Dort wird der IR Sensor angeschlossen (Bild 3, links oben). Dieser Anschluss führt zum PinB1 auf dem Attiny. Die restlichen Portpins liegen relativ günstig, so dass z.B. die RGB Ansteuerung auf die Pins PinA0, PinA1 und PinA2 gelegt sind. Den restlichen Pins benötige ich derzeit nicht, somit konnte ich auch (Bild 4) die Widerstände R1-R4 komplett entfernen. Nach dem alles getestet wurde kann alles wieder in das alte Gehäuse gebaut werden, das nun zwar ohne Funktion ist, aber seinen Zweck super erfüllt.
Nun muss die Infrarot Empfänger Platine nur noch etwas abgeschirmt werden und dann ist es bereit verbaut zu werden.
Die restlichen Bilder gibt es in der Galerie:
- Ikea Dioder Hack with IR
- Ikea Dioder Hack with IR
- Ikea Dioder Hack with IR
- Ikea Dioder Hack with IR
- Ikea Dioder Hack with IR
- Ikea Dioder Hack with IR
- Ikea Dioder Hack with IR
- Ikea Dioder with wired IRDA
- Ikea Dioder Board with Attiny45 – zoom
- IRDA for Ikea Dioder
- Ikea Dioder Board wired to my flasher
- Ikea Dioder Hardware with PIC Controller
- Ikea Dioder Hardware without PIC Controller
- Ikea Dioder Set
Küchenbeleuchtung Teil 6 – Die zweite Acrylplatte
Es ist schon wieder ein paar Tage her, seit dem ich geschrieben habe, aber mittlerweile habe ich die Acrylplatte Nr. 2 gekauft. 120x30x0,6 cm für knappe 28€. Somit habe ich alles komplett. Das bohren der ingesamt 48 Löcher, sowie das einsetzen der LEDs und die Verdrahtung haben gut 2 Stunden gedauert. Danach saß aber alles. Dabei habe ich festgestellt, dass der örtliche Elektrohandel in dem ich meine Elektrosachen kaufe schweine Teuer ist. Ich brauchte nämlich für die Verkabelung starren Draht, der mich im Baumarkt weniger als die Hälfte gekostet hat. Also, falls jemand mal auf die Idee kommen sollte Draht oder sowas zu kaufen sollte sich mal im Baumarkt umsehen. Aber ich bin ja nicht hier um Rezensionen auszustellen, sondern um den Fortschritt meines Projekts zu dokumentieren. Wie gesagt, alles gebohrt, verbaut, alles paletti. Mittlerweile habe ich die lange Acrylplatte auch schon an die eine Schrankwand geschraubt und sie mal leuchten lassen. Doof nur, dass auf der Oberseite dicke Fingerpatscher sind, aber die werde ich zum Schluss noch beseitigen, wenn alles fertig ist. ![]()
Hier mal ein paar Bilder, wie das ganze im Moment aussieht



Das Coole ist, dass die Beleuchtung fast komplett unter dem Schrank verschwindet und man sie nicht sieht, wenn man vor der Küche steht. Die LEDs könnten noch einen Tick heller leuchten, aber ich muss mal sehen, wie sich das darstellt, wenn der Controller angeschlossen ist und die Modulation fertig ist. Evtl. werde ich einen kleinere Widerstand nehmen, damit die LEDs heller leuchten. Trotz allem bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Wenn die Deckenstrahler eingebaut sind, dann wird das sicher auch noch ein kleines Highlight sein
.
Küchenbeleuchtung Teil 3.3 – Deckenstrahler schwarz lackiert
Da die Platine etwas hässlich ist, habe ich die PLCCs einfach abgeklebt und den Rest drum herum mit schwarzem Acryl Glossy Lack lackiert. Auf dem Bild sieht es ziemlich hässlich aus, weil der Blitz jede Unebenheit sichtbar macht, aber mit dem bloßen Auge betrachtet sieht es gar nicht so übel aus. Mir ging es auch nicht darum, die Platine 1a Glossy aussehen zu lassen. Hauptgrund war eine bessere Optik nach dem Einbau.

Küchenbeleuchtung Teil 3.2 – Deckenstrahler für die Küche
So, nach dem die LEDs noch etwas auf sich warten lassen und ich es langsam nicht mehr aushalte dachte ich mir, dass es doch sicher witzig wäre, wenn ich über den Schränken noch Beleuchtung hätte, die nach unten strahlt (also kein wirklicher Deckenstrahler, auch wenn er selbiger ziemlich nahe kommt
).
Ich habe am Wochenende die entsprechenden Schaltpläne entworfen, gedruckt und geätzt und die Platinen auch teilweise bestückt. Hierfür kamen meine PLCCs zum Zuge. Wie erwähnt habe ich davon 75 Stück geordert, die nun mehr oder weniger rumgelegen hätten, also werden sie einfach verwurstelt und gut ist.
Die Platinen sind alle fertig und 2 Stück müssen noch entsprechend fertig bestückt werden und 2 sind schon fertig. Was ich natürlich noch brauche sind kleine Plexi/Acrylglas Stücke, an denen ich die Teile befestige. Die Helligkeit von einem Strahler ist überraschend gut. Anbei habe ich noch 3 Bildchen von den Teilen (Der Weißabgleich von meiner Cam wollte nicht so recht, deswegen sieht es etwas blau aus).
Die weißen Vierecke sind übrigens die PLCCs
Hier noch mal alle 4 Teile. Die 2 auf der Linken Seite sind noch nicht gebohrt und fertig bestückt



































