Marco Di Feo – Blog Development, Hobby, Everything

12Apr/100

Küchenbeleuchtung Teil 8 – Die Platine Ätzen

So, damit das Projekt, dass sich nun schon über Monate zieht langsam zu einem sauberen Ende kommt habe ich eine Platine gelayoutet und geätzt.  Gelayoutet wurde alles mit der Freewareversion von Eagle, die es zum Download mit ein paar Einschränkungen auf der Herstellerseite gibt. Geätzt wurde es mit der Tonertransfermethode. Ich will hier nich allzusehr darauf eingehen, außer dass es mit die einfachste und kostengünstigste Methode für den kleinen Hobbyätzer ist. Natriumpersulfat kann man auch frei im Handel erwerben und bietet deshalb eine sehr gute Alternative zu anderen Ätzverfahren (Belichtung, etc...). Das ganze kann man dann in einem Wasserbad auf 40 °C vor sich hin ätzen lassen und hat nach ca. 30 Minuten eine fertige Platine. Wer es etwas komfortabler haben will kann dafür natürlich eine teure Ätzanlage (~120€) kaufen und es damit erledigen, aber da ich sowieso nur alle 3-4 Monate ätze kam das für mich nicht in Frage.

Hier nun ein paar Bilder von der Platine und ihrem Werdegang

Hier die Kupferplatine, wie man sie im Laden kaufen kann
Kupferplatine mit aufgebügeltem Tonerabdruck. Hier muss man nach dem Aufbügeln sehr vorsichtig sein, damit alle Leitungen erhalten bleiben. Legt man die Platine ins Ätzbad, dann wird nur das freie Kupfer und nicht der Toner weggeätzt.

Hier die Platine, frisch aus dem Ätzbad. Man sieht dass das Kupfer dem Epoxyd gewichen ist und alles eigentlich ganz gut aussieht ;)

Hier die gereinigte Platine, nachdem ich den Toner mit Nagellackentferner entfernt habe. Der Nagellackentfernen tut seinen Dienst am Besten, zumimndest besser als der Spiritus, den ich zum reinigen der Platine vor dem Aufbügeln nehme.

Hier die fertrige Platine. Geschnitten, bestückt und fertig gelötet.

Dann kann es langsam losgehen mit zusammenbauen, darüber aber mehr im nächsten und hoffentlich letzten Teil

2Nov/090

Küchenbeleuchtung Teil 6 – Die zweite Acrylplatte

Es ist schon wieder ein paar Tage her, seit dem ich geschrieben habe, aber mittlerweile habe ich die Acrylplatte Nr. 2 gekauft. 120x30x0,6 cm für knappe 28€. Somit habe ich alles komplett. Das bohren der ingesamt 48 Löcher, sowie das einsetzen der LEDs und die Verdrahtung haben gut 2 Stunden gedauert. Danach saß aber alles. Dabei habe ich festgestellt, dass der örtliche Elektrohandel in dem ich meine Elektrosachen kaufe schweine Teuer ist. Ich brauchte nämlich für die Verkabelung starren Draht, der mich im Baumarkt weniger als die Hälfte gekostet hat. Also, falls jemand mal auf die Idee kommen sollte Draht oder sowas zu kaufen sollte sich mal im Baumarkt umsehen. Aber ich bin ja nicht hier um Rezensionen auszustellen, sondern um den Fortschritt meines Projekts zu dokumentieren. Wie gesagt, alles gebohrt, verbaut, alles paletti. Mittlerweile habe ich die lange Acrylplatte auch schon an die eine Schrankwand geschraubt und sie mal leuchten lassen. Doof nur, dass auf der Oberseite dicke Fingerpatscher sind, aber die werde ich zum Schluss noch beseitigen, wenn alles fertig ist. :)
Hier mal ein paar Bilder, wie das ganze im Moment aussieht

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Das Coole ist, dass die Beleuchtung fast komplett unter dem Schrank verschwindet und man sie nicht sieht, wenn man vor der Küche steht. Die LEDs könnten noch einen Tick heller leuchten, aber ich muss mal sehen, wie sich das darstellt, wenn der Controller angeschlossen ist und die Modulation fertig ist. Evtl. werde ich einen kleinere Widerstand nehmen, damit die LEDs heller leuchten. Trotz allem bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Wenn die Deckenstrahler eingebaut sind, dann wird das sicher auch noch ein kleines Highlight sein :D .

23Okt/090

Küchenbeleuchtung Teil 4 – 3mm LEDs Einbau

Sooo, was lange währt wird endlich gut. Meine LEDs kamen endlich. Leider habe ich bei der E-Bay Auktion übersehen, dass die nicht aus Deutschland kommen, sondern aus Thailand. D.h. warten bis der Arzt, bzw. der Briefträger kommt. Aber nun sind sie endlich alle da, sogar mit Widerständen für 12V. Bestellt habe ich 100 Stück für knappe 13€. D.h. 13 Cent Pro LED+12V Vorwiderstand, das ist noch relativ erträglich.

LEDs

Da die Acryl Scheibe ja schon gebohrt war habe ich mich gleich dran gemacht die LEDs einzusetzen und zu verkabeln. Wie man ganz gut sieht habe ich ein 4x4 Gitter gebaut. D.h. alle Kathoden und alle Anoden einer LED Reihe habe ich im 90° Winkel zueinander verbunden, also 4 horizontal und 4 vertikale Verbindungen. Auf dem Bild sieht man noch die Demoverkabelung.LEDs verbaut im Gitterverbund ;)

Die Verkabelung ist nun so, dass wenn z.B. Strom am Schwarzen Kabel ganz links und am Grünen Kabel rechts angelegt wird (also natürlich einmal Masse und einmal V+), dass die zweite LED von links unten leuchten wird. Somit besteht ganz einfach die Möglichkeit jede LED einzeln anzusteuern. Da kommt mein MAX7219 ins Spiel, den ich schon in einem anderen Eintrag erwähnt habe. Dieser kümmert sich um die Ansteuerung der richtigen Leitungen, damit die gewünschte LED leuchtet.

Ich habe natürlich mal testweise Strom angehängt um zu zeigen, wie es aussehen wird, wenn es fertig ist.

LED Platte

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23Okt/090

Küchenbeleuchtung Teil 3.3 – Deckenstrahler schwarz lackiert

Da die Platine etwas hässlich ist, habe ich die PLCCs einfach abgeklebt und den Rest drum herum mit schwarzem Acryl Glossy Lack lackiert. Auf dem Bild sieht es ziemlich hässlich aus, weil der Blitz jede Unebenheit sichtbar macht, aber mit dem bloßen Auge betrachtet sieht es gar nicht so übel aus. Mir ging es auch nicht darum, die Platine 1a Glossy aussehen zu lassen. Hauptgrund war eine bessere Optik nach dem Einbau.

PLCCs Platine schwarz Glossy lackiert

18Okt/090

Küchenbeleuchtung Teil 3.2 – Deckenstrahler für die Küche

So, nach dem die LEDs noch etwas auf sich warten lassen und ich es langsam nicht mehr aushalte dachte ich mir, dass es doch sicher witzig wäre, wenn ich über den Schränken noch Beleuchtung hätte, die nach unten strahlt (also kein wirklicher Deckenstrahler, auch wenn er selbiger ziemlich nahe kommt ;) ).
Ich habe am Wochenende die entsprechenden Schaltpläne entworfen, gedruckt und geätzt und die Platinen auch teilweise bestückt. Hierfür kamen meine PLCCs zum Zuge. Wie erwähnt habe ich davon 75 Stück geordert, die nun mehr oder weniger rumgelegen hätten, also werden sie einfach verwurstelt und gut ist.

Die Platinen sind alle fertig und 2 Stück müssen noch entsprechend fertig bestückt werden und 2 sind schon fertig. Was ich natürlich noch brauche sind kleine Plexi/Acrylglas Stücke, an denen ich die Teile befestige. Die Helligkeit von einem Strahler ist überraschend gut. Anbei habe ich noch 3 Bildchen von den Teilen (Der Weißabgleich von meiner Cam wollte nicht so recht, deswegen sieht es etwas blau aus).

IMG_1619-w600-h600Die weißen Vierecke sind übrigens die PLCCs ;)

IMG_1620-w600-h600Hier noch mal alle 4 Teile. Die 2 auf der Linken Seite sind noch nicht gebohrt und fertig bestückt

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13Okt/090

Küchenbeleuchtung Teil 3.1 – Nimm LEDs du Idiot

Nachdem meine bisherigen Lötarbeiten mehr oder weniger für die Katze waren, weil die PLCCs eher für den Platinengebrauch, als für den Ersatz von normalen LEDs gedacht sind habe ich mich nun doch entschlossen herkömliche 3mm LEDs mit 20mA und 14000mcd zu bestellen.
Grund war einfach der, dass ich a) keine viereckigen Löcher bohren kann in die ich die PLCCs problemlos einsetzen kann, b) es ein riesen Aufwand ist alleine 16 LEDs mit Beinchen zu versehen und c) mir diese Beinchen beim Einkleben und nachfolgenden Löten teilweise abgefallen sind. Das macht alles doch etwas schwerer und da an den LEDs ja bekanntlich ein paar nette ( :) ) Beinchen dran sind dachte ich mir, dass ich der Einfachheit halber diese nehme.

Die PLCCs werde ich wahrscheinlich für eine Deckenbeleuchtung nutzen.