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eShapeOko – Software

Die Suche nach geeigneter Software um die Fräse zu betreiben ist ebenfalls eine Geschichte für sich. Ich habe hierzu ebenfalls einiges in diversen Blogs gelesen und nun meine eigene Softwareliste erstellt. Fangen wir an mit dem, was man als erstes benötigt. Designen kann man in jeder Software, die dxf, oder svg exportiert (das sind die gängigsten Formate). Hierfür benötigt man aber keine 5000€ teure CAD Software. Man kann auch einfach kostenlose CAD Software, wie LibreCAD, oder QCad nehmen. Diese sind auf den entsprechenden Seiten erhältlich und bieten einen guten Einstieg für Anfänger. Wer aber wirklich einfache Zeichnungen erstellen will, der kann aber auch zu Inkscape greifen, oder dem kostenpflichtigen Illustrator. Diese bieten ebenfalls den Export nach DXF an und sind dem ein, oder anderen vielleicht etwas geläufiger. Was ich als kleines Schmankerl gefunden habe ist Ink Pad für das IPad, das ebenfalls einen export als SVG anbietet, somit kann ich einfache Zeichnungen auf meinem IPad erstellen, während ich z.B. mit dem Zug unterwegs bin.
Alle genannten Varianten funktionieren zum erstellen gut, wobei die CAD Lösungen natürlich bevorzug häufiger verwendet werden, weil sie genau für diesen Bereich geschaffen wurden.
Das erstellen der Zeichnung ist natürlich nur der erste Schritt. Hat man nun eine Zeichnung z.B. im SVG Format vorliegen muss man diese noch in das DXF Format bringen. Dies habe ich der einfachheit halber mit Illustrator gemacht. Für ein Vektor Programm funktioniert das überraschend gut!
Hat man nun seine 2D Zeichnung im DXF Format vorliegen ist man aber noch lange nicht am Ziel. Mit der Reinen Zeichnung kann die Fräse noch nichts anfangen, da sie ja nicht weiß, wo sie Fräsen soll, bzw. welches Teil zu erste kommt und wie tief das Material gefräst werden soll. Hier kommen sogenannte CAM Programme zu Einsatz. Ich habe in der Anfangsphase zu ESTLCAM gegriffen. Das Programm kostet 25€, bietet aber in der kostenfreien Version ebenfalls alles, was man zum erstellen des GCodes benötigt. Nach dem ich anfangs wirklich zufrieden war kehrte sich dies bald in Ärger um. Ich bin mir unsicher, ob ich nicht selbst die Ursache für das Problem war, kann es mir aber nicht wirklich vorstellen. Mein Problem war, dass der Import meiner DXF Files in ESTLCAM immer Probleme gemacht haben. Ich konnte meine DXF Zeichnungen, egal aus welchem Programm oftmals nicht öffnen. Lediglich sauber in CAD erstellte Zeichnungen, die ich im ältesten DXF Format abgespeichert habe konnte ich in ESTLCAM öffnen. Der Rest verweigerte den Dienst. Das war wirklich ärgerlich, denn ich hatte mich bereits einige Zeit mit ESTLCAM beschäftigt. Da ich aber mit einer schlechten DXF Unterstützung nicht leben kann habe ich mich nach etwas anderem Umgesehen. Ich stieß auf CAMBAM. CAMBAM bietet nicht nur die Möglichkeit Zeichnungen zu importieren, sondern bietet über verschiedenen Schaltflächen auch die Möglichkeit Zeichnungen direkt in CAMBAM zu erstellen. Bisher hatte ich keinerlei Probleme mit meinen DXF Dateien in CAMBAM. Es importierte bisher alle und auch selbst komplexe Zeichnungen mit etwas mehr Wartezeit Problemlos. Man kann verschiedene Bahnen auswählen und festlegen wie der Fräser hier vorgehen soll. Natürlich kann CAMBAM vermutlich nicht mit den großen Anwendungen mithalten, ich habe dennoch Gefallen daran gefunden und werde es die nächste Zeit verwenden, bis ich an dessen Grenzen stoße. Auch hier bietet sich der vorherige Export in einem älteren DXF Format an, da die weitere Bearbeitung hier oftmals einfacher ist, weil die Bahnen zusammenhängend angezeigt werden.

Veröffentlicht inAllgemeinCNC ProjekteShapeOkoHobby

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