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Küchenbeleuchtung Teil 8 – Die Platine Ätzen

So, damit das Projekt, dass sich nun schon über Monate zieht langsam zu einem sauberen Ende kommt habe ich eine Platine gelayoutet und geätzt.  Gelayoutet wurde alles mit der Freewareversion von Eagle, die es zum Download mit ein paar Einschränkungen auf der Herstellerseite gibt. Geätzt wurde es mit der Tonertransfermethode. Ich will hier nich allzusehr darauf eingehen, außer dass es mit die einfachste und kostengünstigste Methode für den kleinen Hobbyätzer ist. Natriumpersulfat kann man auch frei im Handel erwerben und bietet deshalb eine sehr gute Alternative zu anderen Ätzverfahren (Belichtung, etc…). Das ganze kann man dann in einem Wasserbad auf 40 °C vor sich hin ätzen lassen und hat nach ca. 30 Minuten eine fertige Platine. Wer es etwas komfortabler haben will kann dafür natürlich eine teure Ätzanlage (~120€) kaufen und es damit erledigen, aber da ich sowieso nur alle 3-4 Monate ätze kam das für mich nicht in Frage.

Hier nun ein paar Bilder von der Platine und ihrem Werdegang

Hier die Kupferplatine, wie man sie im Laden kaufen kann
Kupferplatine mit aufgebügeltem Tonerabdruck. Hier muss man nach dem Aufbügeln sehr vorsichtig sein, damit alle Leitungen erhalten bleiben. Legt man die Platine ins Ätzbad, dann wird nur das freie Kupfer und nicht der Toner weggeätzt.

Hier die Platine, frisch aus dem Ätzbad. Man sieht dass das Kupfer dem Epoxyd gewichen ist und alles eigentlich ganz gut aussieht 😉

Hier die gereinigte Platine, nachdem ich den Toner mit Nagellackentferner entfernt habe. Der Nagellackentfernen tut seinen Dienst am Besten, zumimndest besser als der Spiritus, den ich zum reinigen der Platine vor dem Aufbügeln nehme.

Hier die fertrige Platine. Geschnitten, bestückt und fertig gelötet.

Dann kann es langsam losgehen mit zusammenbauen, darüber aber mehr im nächsten und hoffentlich letzten Teil
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Veröffentlicht inAVR - KüchenbeleuchtungElektronik

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